Archive for the 'Linux' Category

Serienbriefe mit OpenOffice

18:54

Heute Abend stand ich vor der Aufgabe Einladungen via Serienbrief zu versenden. Sowohl Textvorlage als auch die Adreßliste lagen bereits OpenOffice konform vor. Also, so dachte ich muß ich nur die Vorlage mit der Datenquelle verbinden und Ausdrucken. Dachte ich.
Leider blieb bei der Empfängerlistenauswahl der “Weiter”-Button im Serienbrief-Assistenten disabled, was auch immer ich tat. Google half mir nicht wirklich weiter, andere hatten zwar das gleiche Problem, aber kein Lösung dafür. Doch da sah ich kurz den Text “Verbinde mit…” aufblitzen. Konnte OpenOffice sich nicht richtig mit der Datenquelle verbinden? ODBC-Probleme?
Am einfachsten schien es mir zu sein, mit Synaptic OpenBase nachzuinstallieren, in der Hoffnung, das auch alle notwendigen ODBC-Treiber mit installiert werden.
Und siehe da: Nun konnte ich ganz normal meine Adresslisten auswählen und in den Serienbrief einfügen.
Synaptic hat vier Pakete installiert, welche(s) davon nun zur Lösung des Problems beigetragen haben, möchte ich jetzt nicht weiter recherchieren. Ich vermute mal, das im wesentlichen libhsqldb-java gefehlt hat.

  • libhsqldb-java (1.8.0.10-1ubuntu1)
  • libservlet2.4-java (5.0.30-8ubuntu3)
  • openoffice.org-base (1:3.0.1-9ubuntu3)
  • openoffice.org-java-common (1:3.0.1-9ubuntu3)

Von OpenOffice hätte ich mir eine brauchbare Fehlermeldung gewünscht, nicht einfach nur die Verweigerung der Aufgabe.
Das Ubuntu-Team sollte diese Treiber auch dann installieren, wenn der Benutzer OpenOffice auch ohne OpenOffice-Base installiert, denn offensichtlich sind diese auch so ziemlich wichtig.

Ubuntu 64 Installation

22:43

Bei Gentoo ging es mir in letzter Zeit doch viel zu langsam zu. Vor allem das Warten auf KDE 4 wurde mir zu lang. Daraufhin habe ich mal auf einer leere Platte Ubuntu Intrepid Ibex 64-Bit installiert. Warum 64-Bit? Na weil es cooler ist ;-)

Da inzwischen sowohl Flash als auch Java für 64-Bit System erhältlich sind, sollten sich die Nachteile in Grenzen halten. Und der Vorteil? Nun, ich kann nun mehr als 3GB Arbeitsspeicher ansprechen, was bei Virtualisierung sehr angenehm ist.

Die Installation erwies sich als sehr einfach. Ich mußte nur aufpassen, das er die richtige Festplatte nimmt und nicht die Windoze oder die Gentoo Partitionen platt macht. Anschließend war sofort ein Bootmanager (GRUB) mit allen installierten Betriebssystem installiert. Ich konnte dann sofort fast alles booten. Nur das Gentoo zickte, da ich die neue Platte davor gehängt hatte und somit die Reihenfolge nicht mehr stimmte. Aus /dev/sdb1 wurde so /dev/sdc1. Aber kleine Änderungen in der menu.lst und in der fstab und auch Gentoo lief wieder.

Natürlich mußte ich mir als erstes das KDE 4 Eyecandy genauer anschauen. Und wurde prompt durch fiese Freezes bestraft. Nach einigem googeln fand ich heraus, das der proprietäre NVidia Treiber zu alt ist. Also entferne ich die entsprechenden Pakete und installierte den ganz frischen Treiber von der NVidia Seite. Jetzt läuft es stabil. Nur knotify crashte noch beim beenden, das konnte ich durch Löschen der Datei /usr/share/locale-langpack/de/LC_MESSAGES/libxine1.mo beheben.

Fazit: Die Installation von Ubuntu war wie erwartet sehr einfach. Erst als ich mehr wollte mußte ich selbst Hand anlegen. Ich hoffe nun, das die Stabilitätsprobleme zwischen NVidia und KDE 4 bald der Vergangenheit angehören. Das neue Ubuntu ist ja schon in der Queue. Warten wir es einfach ab.

MySQL build bricht ab

19:06

Heute habe ich mal wieder geupdated, leider ohne direkten Erfolg. Der Build von MySQL 5.0.60-r1 brach mit der Fehlermeldung ab, das hostname nicht localhost sein darf. Nachdem ich den Hostnamen in /etc/conf.d/hostname geändert hatte ging es immer noch nicht. Offenbar müssen diese Einstellungen neu geladen werden. Also startete ich die ganze Kiste einfach neu, bei einem Desktop ist das ja nicht so schlimm. Dann klappte das mit dem update.

Angenehmer Nebeneffekt: Jetzt mault der Apache nicht mehr von wegen “cannot determine fully qualified hostname…” ;-)