Energiesparlampenvergleich

9. Januar 2011

In meiner Abzugshaube war eine Kerzenbirne kaputt. Und wo ich schon mal dabei war, ersetzte ich gleich beide durch Energiesparlampen. Aber welche? Und welche Farbe? Auf alle Fälle wollte ich keinen Billigstschrott. Aber welche Marke? Ich entschied mich für eine Megaman Petit Economy(W1508, 8W) für € 3,99 und eine Osram Duluxstar Nano Twist (7W) für € 6,99 in warm (2700 bzw. 2500K).

Beide versprechen ähnlich leuchtstark wie eine konventionelle 38 bzw. 40W Lampe zu sein. Subjektiv kann ich zwischen den beiden keinen Unterschied wahrnehmen. Nur die alte 40W Birne scheint aber etwas heller zu sein, aber da Halogentechnik ist das auch plausibel. Also wurde das Versprechen grundsätzlich gehalten.

Nun zur Geometrie. Die Megaman ist deutlich dicker und etwas länger (44×108 mm statt 30×97) und paßt so möglicherweise nicht überall als Ersatz einer herkömmlichen Kerzenbirne hinein. Zum Glück ist in meiner Abzugshaube genug Platz. Ansonsten fällt noch auf, das die Osram deutlich schneller zündet.
Aber der entscheidende Unterschied ist, das Osram 3 Jahre Garantie gewährt. Bei Megaman habe ich keine Hinweise auf Garantie gefunden. Ab jetzt werden beide immer gleichzeitig leuchten. Und beide versprechen 8000 Betriebsstunden. Osram zusätzlich noch 10000 Schaltvorgänge.

Ich werde mich hier zu diesem Thema wieder melden, sobald die erste ausfällt. Hoffentlich erst nach den 8000 Betriebsstunden.

Update: Die neue Abzugshaube hat auch zwei E14 Sockel, so das der Dauertest ungestört weitergehen kann.

Update auf WordPress 3.01

9. November 2010

Es hat mir ja erst etwas gegraust, aber jetzt habe ich WordPress hier auf 3.01 geupdatet. Natürlich nicht ohne vorher ein Backup zu machen, und zwar Dateien und Datenbank. Das sollte man sowieso öfter mal machen. Die automatische Updatefunktion von WordPress hat soweit gut funktioniert. Keine Auffälligkeiten. Auch das Theme und das WPG2-Plugin arbeiten ganz normal. Ich hatte erst Angst das Theme und Plugins nicht mehr kompatibel zu Version 3.01 sind.

Aber wo ich schon dabei war, wollte ich auch gleich Akismet und Core Control updaten. Und wieder ging der Ärger los. Nach langem Laden brach das Update mit Fehler ab. Ich hatte ja schon einiges im Verdacht, auch meinen Provider. Doch jetzt bin ich auf One Man’s Blog gestoßen. Also einfach das Verzeichnis wp-content/upgrade löschen und dann geht alles ganz normal.

Allerdings bin ich bei diesen Aktionen auf ein eher unerfreuliches Feature gestoßen: Der Wartungsmodus des Schreckens. Bei automatischen Updates schaltet WordPress jetzt in den Wartungsmodus, Besucher bekommen das auf einen schnöden Hinweisseite angezeigt. Bricht der Update aus irgendwelchen Gründen ab, dann schaltet sich der Wartungsmodus nicht mehr ab! Auch in den Adminbereich kommt man dann nicht mehr. Das einzige was hilft, ist das Löschen der Datei .maintenance per FTP. Aber wenn man eh’ schon gerade das upgrade Verzeichnis gelöscht hat, ist das ja kein Problem mehr.

Als nächstes steht dann noch der Update auf die Menalto Galley 3 an. Damit habe ich schon begonnen. Wichtig sind mir dabei die Integration in WordPress und eine Interface zu digiKam. Und dann gilt es mehr Inhalte einzupflegen. Vor allem Fotos.

Starcraft 2 – Schade eigentlich

20. August 2010

Wie Milliarden anderer Starcraft-Fans habe ich mich sehr auf Starcraft 2 gefreut. Obwohl schon recht veraltet – als Echtzeitstrategiespiel IMHO immer noch ungeschlagen. Ich weiß noch wieviel Spaß wir auf unseren LAN-Parties hatten. Oder wie wir einfach regnerischen Sonntage verdaddelt haben.

Doch auf die Freude folgte recht schnell die Ernüchterung. Zum einen gibt es nur die Terranerkampagne. Nicht wie beim alten Stracraft derer drei (Terraner, Zerg und Protoss). Die anderen Kampagnen kann man sich dann irgendwann nachkaufen. Hmpf. Naja, warum mit einem Spiel nicht dreimal Geld machen? Aber auch diese Kröte könnte ich noch schlucken, aber nicht den Battle.net-Zwang.

Starcraft 2 bietet keinen LAN-Modus an. Multiplayer geht nur noch über Battle.net (außer für Koreanische Profis, für die gibt es den LAN-Modus). Aber auch als Single-Player ist man gewungen sich bei battle.net zu registiereren. Man muß letztlich Blizzard um Erlaubnis fragen, wenn man das gekaufte Spiel spielen möchte. Und diese Erlaubnis wird auch schon mal verweigert (Installationssperre). Und auch sonst kann Blizzard jederzeit den Stecker ziehen. Sei es wegen Verdacht auf Raubkopie, oder schlicht und einfach wegen einem Softwarefehler. Den Beteuerungen, das das Spiel nach der Zwangsanmeldung auch offline läuft traue ich nicht wirklich. Und für Multiplayer muß man sich ja dann doch wieder anmelden. Auch technische Problem können den Spielgenuß erheblich trüben, wie z.B. Ubisoft demonstrierte (Osterdrama).

In den Battle.net Nutzungsbedingungen steht übrigens noch etwas sehr interessantes:
Sie verpflichten sich zur Zahlung aller Gebühren und anwendbaren Steuern, die durch Sie oder den Nutzer eines auf Ihren Namen registrierten Accounts verursacht werden.

So wie ich das verstehe, verpflichtet man sich schon prophylaktisch zur Zahlung, falls Blizzard später noch einfällt für die Nutzung von battle.net Gebühren zu verlangen.

Auch folgendes ist schön:
Ich erlaube Blizzard, meine persönlichen Nachrichten zu überwachen und gegebenenfalls auszuwerten.

Diesen Satz sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man muß Blizzard erlauben, seine persönlichen Nachrichten mitzulesen! Wer spielen will muß also im Blizzardnetz auf das Briefgeheimnis (Artikel 10 Grundgesetz) verzichten. “Big Brother is watching you”.

Tja, Blizzard, so kommen wir nicht ins Geschäft. Auch für euer DRM gibt es sicher bald einen Crack, so das das Argument Investitionsschutz kaum zieht. Dafür verprellt ihr euch ehrliche Kunden in dem ihr ein um wesentliche Bestandteile (LAN-Modus) beschnittenes Produkt mit inakzeptablen Gängelungen koppelt.

Ohne mich!

Amarok – Lokale Sammlung leer

24. Juli 2010

Heute fiel mir unangenehm auf, das die lokale Musiksammlung plötzlich leer war. Ich weiß nicht seit wann genau das nicht mehr funktionierte, da ich in letzter Zeit oft nur Radiostreams gehört habe.

Auch das neu einlesen der Sammlung funktioniert nicht. Er hat zwar das Musikverzeichnis brav gescannt, aber die Liste blieb leer.

Mit ein wenig googeln fand ich heraus, das wohl verschiedenen MySQL Komponenten fehlen. Wieso die plötzlich fehlten, und vorher nicht bleibt wohl rätselhaft.

Ein einfaches

sudo apt-get install libhtml-template-perl mysql-server-core-5.1

löste das Problem. Jetzt funktioniert wieder alles, die Statistiken sind auch noch da.

[Update]
Das Problem tritt auch bei Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot) auf, die Lösung funktioniert auch hier.

Frongreisch, Frongreisch

11. Juli 2010

Es muß nicht immer Asien oder Afrika sein. Dieses Jahr habe ich beschlossen meinen Urlaub in Frankreich zu verbringen. Vor allem um meine gammeligen Französischkenntnisse etwas zu reaktivieren.

Meine Wahl fiel auf Antibes, Südfrankreich. Da ich bei dieser Gelegenheit auch meine Tauchkenntnisse erweitern wollte, bot sich das Mittelmeer als ideal an. Also Sprachreise nach Frankreich mit Tauchmöglichkeiten.

Bislang kannte ich die Französische Mittelmeerküste nur als Motorradfahrer. Häßlich, überfüllt und viel zu heiß. Worauf ich es immer vorgezogen habe, in den Bergen zu bleiben.

Antibes, blühende Mauer

Antibes, blühende Mauer

Jetzt muß ich allerdings zugeben, das die Küste auch sehr sehenswert sein kann. Antibes ist ein nettes historisches Städchen mit sehr schöner Stadtmauer und einem ganz tollen provencalischem Markt. Auch weiter südlich zum Kap wurden wunderschöne Ausblicke geboten. Die Farben im Abendlicht sind einfach spektakulär. Ich kann nun gut verstehen, was die alten Impressionisten so inspiriert hat.

Als Tauchgegend wird das Mittelmeer offenbar sehr unterschätzt, dabei gibt es dort einiges zu sehen, auch sehr interessante endemische Arten wie z.B. die Riesenmuschel “Große Steckmuschel”. Neben dieser konnte ich auch einen Oktopus, eine Sepie und einen großen Bärenkrebs bewundern. Auch Würmer können sehr schön sein, wie die prächtigen Federwürmer zeigen.

Vielleicht sollte ich mal wieder Tauchen gehen :-)

Gallery2 update fehlgeschlagen

2. März 2010

Seit ich mehr und mehr digiKam für meine Fotos verwende, suchte ich eine bequeme Möglichkeit, die Bilder direkt vom PC zu meiner Webgalerie zu übertragen. DigiKam stellt so eine Schnittstelle zur Verfügung. Da das erst nicht so geklappt hat, beschloß ich Gallery2 upzudaten. Das ging leider fürchterlich schief.
Also hatte ich letztlich keine Wahl als alles neu aufzusetzen. Jetzt funktioniert alles wieder, nur muß ich alle Bilder neu übertragen. Mit digiKam geht das ja jetzt wunderbar, nur ein paar Details muß ich noch klären, dann fülle ich alles wieder so nach und nach auf. Bis dahin: stay tuned!

Whiskytasting Februar 2010

2. März 2010

Unsere Auswahl

Erlesene Whiskys

Nach langer Zeit konnte auch ich endlich wieder an einem Tasting teilnehmen. Das letzte mal war ich ja in Taiwan. Und dort habe ich auch den Whisky gekauft, der hier vorgestellt wurde. Wobei rein informativ nicht so viel zu holen war, da alles in Chinesisch beschriftet ist. Auffällig war jedenfalls das Blattgold, das aus der Flasche so eine Art Schneekugel gemacht hat. Aber immerhin, der Tenor war, das der Whisky voll akzeptabel ist. Vielen steckte einfach noch der “Sikkim Himalaya Gold” Schock in den Knochen, das macht vorsichtig.

Der Glenrothes Vintage von 1985 war aber doch ein Stück besser. Fruchtig. Es muß nicht immer Teerstrick sein. Entsprechend schnell wurde diese Flasche geleert.

Highland Park, süße 18 Jahre alt (Signatory Abfüllung) überraschte mich mit deutlich torfiger Note. Ungewöhnlich für einen Highlander.

Der Name Old Ballantruan sagte mit bis dahin gar nichts. Letztlich steht da die Tomintoul Destille dahinter. Auch hier deutlich Torf, obwohl Speyside Whiskys eher mild und fruchtig sind. Nunja, es steht ja auch “The peated malt” auf der Flasche. Man könnte meinen, die Highlander und Speysider wollen in den Islay Gefilden wildern.

Ein besonders feines Tröpfchen war der Bunnahabhain Sherry Butt Cask strength, Cask 6388 von 1976, abgefüllt 2009. Er war also 33 Jahre im Faß!
Dementsprechend mild trank er sich. Besonders auffallend war der starke Honiggeruch, aber auch ein Hauch von Sultaninen und Zitronenschalen.

Für Teerstrickliebhaber schloß der Smokehead Extra Rare den Abend. Ich empfand ihn allerdings nicht so hart wie einen Laphroaig oder Ardbeg. Außerdem schmeckte er kaum nach Torf, eher nach kaltem Rauch. Das fand ich eher unangenehm.

Meine Favoriten sind ganz klar der Glenrothes und der Bunnahabhain. Das waren auch die hochpreisigsten. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Bildungsausflug. Vielleicht machen wir ja wirklich mal eine Blindverkostung. Oder mal ganz besondere Spezialitäten.

Die Liste unserer bereits verkosteten Whiskys ist aktualisiert und kann hier eingesehen werden.