Neues Spielzeug – Acer TravelMate 6292

16. April 2009

So ganz generell, und vor allem für Unterwegs, ein Notebook mußte her. Bei der aktuellen Vielfalt ist es allerdings ziemlich schwer etwas passendes zu finden. Es sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein, aber doch genug Rechenleistung und Speicherplatz bieten, damit ich mich später nicht ärgern muß.

Wesentliche Randbedingungen hatte ich aber genau zwei:

  • Mattes, spiegelfreies Display
  • Linuxtauglichkeit, vor allem WLAN

Die meisten Mainstreamgeräte haben Hochglanzdisplays. Wozu das gut sein soll konnte ich noch nie nachvollziehen. Es mag ja sein, das die Farben bei idealen Bedingungen ein wenig kräftiger sind, aber wo hat man denn bei einem mobilen Gerät schon ideale Bedingungen?

So suchte ich u.a. in der Businesserie von Dell, z.B. das Vostro hätte soweit gepaßt. Zudem hat Dell einen recht guten Ruf was den Support betrifft. Dafür hat Dell kein Ladengeschäft zum Anschauen und Ausprobieren hier.

Also habe ich mir eine Ubuntu-CD gebrannt und bin nach Darmstadt zu notebook.de gefahren. Dort konnte ich mir die Geräte nicht nur anschauen, sondern auch mal mit Linux testen. Die 15″ waren mir dann doch zu groß, so das ich auf 12″ umdisponierte.

Der FSC Esprimo wollte dann kein WLAN; Nun, Chipsätze wie der Atheros und der Broadcom erforden meist Handarbeit. Beim Travelmate dagegen (Intel Chip) funktionierte das WLAN sofort. Und auch sonst machte das Gerät einen sehr guten Eindruck. Also beschloß ich das Kleine mit nach Hause zu nehmen ;-)

Wie nicht anders zu erwarten wurde ich genötigt eine Vista Lizenz mit zu kaufen, obwohl ich das blöde Vista gar nicht nutzen will. So wird Microsoft reich. Wo bleibt das Bundeskartellamt? Wieso kann ich die Vista Lizenz nicht zurück geben? Besonders dreist war, das ich beim ersten Einschalten der Gerätes keine Chance hatte von CD zu booten, es meldete sich sofort Vista und wollte sich fertig installieren und registrieren. Es erschien ein Dialog, der mich aufforderte die Microsoft EULA und die Bedingungen von Acer zu akzeptieren.

Ein weitermachen oder auch nur ein Neustart war nicht möglich! Also ging ich zum Schein auf die Bedingungen ein….um endlich Linux installieren zu können! Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht strafbar gemacht. Und XP sollte drauf, das ist nicht so fett und kann IPX für StarCraft ;-) )

XP war dann leider recht fummelig. XP erkennt keine S-ATA Platten und hat die installation mangels Datenträgern einfach abgebrochen. Nach einigem Googeln und Ausprobieren konnte ich den Plattencontroller im BIOS auf IDE-Mode schalten, und siehe da, XP ließ sich jetzt installieren.

Aber da ich ja primär Linux nutzen will, wollte ich diese Einstellung nicht so lassen, den warum sollte ich die Platte gebremst betreiben? Und auch das fertig installierte XP wollte nicht im AHCI Modus booten und verabschiedete sich mit Bluescreen.
Aber zum Glück gibt es c’t und Hannes. So konnte ich XP nachträglich den AHCI Treiber unterschieben und das BIOS auf AHCI schalten. Ubuntu bootet übrigens immer, egal ob AHCI oder IDE eingestellt ist!

Und nun kam die wichtigste Arbeit: Ubuntu installieren. Das war wesentlich unkomplizierter, alles lief wie am Schnürchen. Und da ich ja schon im Vorfeld auf Linux taugliche Hardware geschaut hatte, lieft alles Out-Of-The Box bis auf Bluetooth. Hat es nämlich keinen.

Fassen wir mal zusammen:

LAN OK
WLAN (Intel) OK
Touchpad OK
Cardreader OK
IrDA not Tested
Fingerprint not Tested
Webcam (Suyin) OK
Grafik (GM965M) OK, Googleearth OK, allerdings Zeichensatzprobleme
Cardreader OK
Sound OK
Firewire not tested

Fazit: Schuckeliges Gerät, nicht zu groß, nicht zu klein, wird sich bald im harten Einsatz als Urlaubsbegleiter beweisen müssen.

Außerdem ist die 3D-Leistung sehr gut ausreichend für Warcraft III und das alte UT.

Bin wieder da

14. April 2009

Nach fürchterlich langer Offlinezeit bin ich endlich wieder im Netz. Aber das Warten hat sich gelohnt, ich bin jetzt über Kabel angeschlossen, und zwar mit einer 20000er Leitung.

Wenn jetzt auch bald alles andere verräumt, und der ganze Kabelsalat gebändigt ist, dann gibt es hier bald wieder was zu lesen.

Ubuntu 64 Installation

9. Februar 2009

Bei Gentoo ging es mir in letzter Zeit doch viel zu langsam zu. Vor allem das Warten auf KDE 4 wurde mir zu lang. Daraufhin habe ich mal auf einer leere Platte Ubuntu Intrepid Ibex 64-Bit installiert. Warum 64-Bit? Na weil es cooler ist ;-)

Da inzwischen sowohl Flash als auch Java für 64-Bit System erhältlich sind, sollten sich die Nachteile in Grenzen halten. Und der Vorteil? Nun, ich kann nun mehr als 3GB Arbeitsspeicher ansprechen, was bei Virtualisierung sehr angenehm ist.

Die Installation erwies sich als sehr einfach. Ich mußte nur aufpassen, das er die richtige Festplatte nimmt und nicht die Windoze oder die Gentoo Partitionen platt macht. Anschließend war sofort ein Bootmanager (GRUB) mit allen installierten Betriebssystem installiert. Ich konnte dann sofort fast alles booten. Nur das Gentoo zickte, da ich die neue Platte davor gehängt hatte und somit die Reihenfolge nicht mehr stimmte. Aus /dev/sdb1 wurde so /dev/sdc1. Aber kleine Änderungen in der menu.lst und in der fstab und auch Gentoo lief wieder.

Natürlich mußte ich mir als erstes das KDE 4 Eyecandy genauer anschauen. Und wurde prompt durch fiese Freezes bestraft. Nach einigem googeln fand ich heraus, das der proprietäre NVidia Treiber zu alt ist. Also entferne ich die entsprechenden Pakete und installierte den ganz frischen Treiber von der NVidia Seite. Jetzt läuft es stabil. Nur knotify crashte noch beim beenden, das konnte ich durch Löschen der Datei /usr/share/locale-langpack/de/LC_MESSAGES/libxine1.mo beheben.

Fazit: Die Installation von Ubuntu war wie erwartet sehr einfach. Erst als ich mehr wollte mußte ich selbst Hand anlegen. Ich hoffe nun, das die Stabilitätsprobleme zwischen NVidia und KDE 4 bald der Vergangenheit angehören. Das neue Ubuntu ist ja schon in der Queue. Warten wir es einfach ab.

Habanero Chocolate

21. Dezember 2008

Nun habe ich endlich mal meine Habanero Chocolate probiert. Die Früchte reifen in der Tat schokoladenbraun ab, so in etwa wie eine Vollmilchschokolade. Auf den ersten Blick könnte man auch meine die Frucht sei verfault. Aber nein, alles in Ordnung. Frau Werwolf würde sagen “Das gehört so!”

Zubereitet habe ich den braunen Habanero genau wie die orangenen auch. Halbiert, entkernt und dann die Hälften in einer größeren Menge Gemüse mitgekocht. Dabei fiel mir bereits auf, das der köstliche Duft, den die orangene Variante verströmt praktisch komplett fehlt. Dann probierte ich die eine Hälfte. Die Schärfe hielt sich leider sehr in Grenzen. Auch hat sich diese kaum im Gemüse verteilt. Gar nicht habanerotypisch. Auch ein eigenes Aroma fehlte komplett. Ich bin schon etwas enttäuscht.

Fazit: Die Früchte sehen interessant aus, sind aber für die Küche nur bedingt geeignet

Whiskytasting Nov. ‘08

25. November 2008

Auf unseren privat veranstalteten Tastings sind nun schon einige Flaschen verkostet worden. Eine Liste findet sich hier.
Zu den diesmal vorgestellten sechs Whiskys möchte ich mich hier mal äußern. Den Anfang machte ein 12 Jahre alter Dalmore. Leicht erkennbar an dem Hirschkopf auf der Flasche, dem Clanzeichen der McKenzie. Mir hat dieser Tropfen mit am Besten geschmeckt.
Tolles Aroma, angenehmer Abgang. Es muß nicht immer Teerstrick sein. ;-)
Dann folgte ein ebenfalls 12 jähriger Cardhu. Der war auch sehr lecker, aber nicht unbedingt etwas besonderes. Etwas besonderes was dagagen der Crown Royal, ein kanadischer Bourbon. Der war definitiv nicht mein Fall. So richtig geschmeckt hat er auch keinem der Anwesenden. Der Knappogue Castle aus Irland schmeckt anders als die anderen. Etwas gewöhnungsbedürftig. Aber ganz sicher kein schlechter Tropfen.
Ähnlich ging es mit mit dem Old Pulteney. Sicherlich auch kein schlechter Whisky, aber irgendetwas hat mich extrem gestört. Nichts für mich also.
Am interessantesten war der Eddu aus der Normandie. Er schmeckt anders, aber gut. Das anders liegt vermutlich auch daran, das Eddu aus Buchweizen gebrannt wird. Buchweizen ist botanisch kein Getreide, wohl aber nach EU-Recht (Pseudogetreide). Nur auf Grund dessens darf sich Eddu überhaupt Whisky nennen. Ich jedenfalls werde mir jetzt einen Lasantha ins Glas füllen und mich auf das nächste Tasting freuen. Bildung muß sein!

“Whisky ist das beste Gegenmittel bei Schlangenbissen. Man sollte daher stets eine Flasche Whisky dabei haben. Und eine kleine Schlange.”
W.C. Fields

Herausforderung Insektenflug

28. Oktober 2008

Seit ca. einem Jahr mache ich ja selbst gerne Makrofotos, bevorzugt Insekten und Spinnen. Mich fasziniert dabei die bizarre Schönheit dieser Tiere. Besonders stolz bin ich ja auf “meine” Dolomedes.

Makrofotografie ist aber nicht einfach. Man kämpft immer mit Verwacklern, Tiefenschärfe und der Frechheit der “Fotomodelle” sich im falschen Moment zu bewegen. Auch leichter Wind bringt das Motiv in Schwingungen und verringert so die Schärfe. Besonders schwierig sind da Spinnen in Ihrem Radnetz. Die Tiere selbst sind ja sehr unbeweglich, aber jede noch so leichte Brise bringt das elastische Konstrukt so in Schwingungen, das längere Belichtungszeiten nicht möglich sind. Diese strebe ich aber an, da ich lieber mir kleiner Blende arbeite um möglichst viel Tiefenschärfe zu bekommen.
Die Dolomedes war da recht dankbar, bewegte sich nicht, und das gut ausgeleuchtet in der Sonne.
Aber Tiere so zu fotografieren, die sich bewegen, das sehr sehr schwierig.
Und darum kann ich mich nur vor der Leistung von Rolf Nagel verneigen. Auf seiner Seite Insektenflug zeigt er vornehmlich Insekten im Flug. Mit diesem Themengebiet hat er sich vermutlich eines der schwierigsten ausgesucht. Sehr schön finde ich die z.B. die Wespe mit Grashalm. Diese Bilder haben sicherlich auch einen wissenschaftlichen Nutzen.

WPG2 – Gallery2 und Wordpress verbinden

16. Oktober 2008

Endlich wurde ich fündig. WPG2 schlägt die von mir gesuchte Brücke zwischen meinem Fotoalbum (Menalto Gallery2) und meinem Blog (Wordpress). So eine komplette Integration mit dem Einbetten ganzer Albumseiten wollte ich ja nicht.
Erdbiene

Einzelne Bilder klar. So wie diese kleine Erdbiene hier links. Das geht sogar mit Lightbox. Einfach mal draufklicken. Und interessant für mich ist natürlich auch der Aufrufzähler.
Besonders schick finde ich aber die kleinen Widgets in der Seitenleiste: Zufallsbild und Gallery Tree
Alleine wegen diesen hat sich die Mühe gelohnt.