Herausforderung Insektenflug

Seit ca. einem Jahr mache ich ja selbst gerne Makrofotos, bevorzugt Insekten und Spinnen. Mich fasziniert dabei die bizarre Schönheit dieser Tiere. Besonders stolz bin ich ja auf „meine“ Dolomedes.

Makrofotografie ist aber nicht einfach. Man kämpft immer mit Verwacklern, Tiefenschärfe und der Frechheit der „Fotomodelle“ sich im falschen Moment zu bewegen. Auch leichter Wind bringt das Motiv in Schwingungen und verringert so die Schärfe. Besonders schwierig sind da Spinnen in Ihrem Radnetz. Die Tiere selbst sind ja sehr unbeweglich, aber jede noch so leichte Brise bringt das elastische Konstrukt so in Schwingungen, das längere Belichtungszeiten nicht möglich sind. Diese strebe ich aber an, da ich lieber mir kleiner Blende arbeite um möglichst viel Tiefenschärfe zu bekommen.
Die Dolomedes war da recht dankbar, bewegte sich nicht, und das gut ausgeleuchtet in der Sonne.
Aber Tiere so zu fotografieren, die sich bewegen, das sehr sehr schwierig.
Und darum kann ich mich nur vor der Leistung von Rolf Nagel verneigen. Auf seiner Seite Insektenflug zeigt er vornehmlich Insekten im Flug. Mit diesem Themengebiet hat er sich vermutlich eines der schwierigsten ausgesucht. Sehr schön finde ich die z.B. die Wespe mit Grashalm. Diese Bilder haben sicherlich auch einen wissenschaftlichen Nutzen.

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